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Me Time – Tipps für deine Auszeiten vom Alltag

Gönn dir regelmäßig Me Time Auszeiten - das lässt sich lernen. Tut der Seele gut und macht glücklich.

Gönn dir regelmäßig Me Time Auszeiten – das lässt sich lernen. Tut der Seele gut und macht glücklich. Meine Tipps helfen dir dabei Me Time in den Alltag einzubauen.

 

Wann hast Du das letzte Mal nur etwas für Dich gemacht? Ich meine jetzt nicht etwas Leckeres gegessen, im Supermarkt Lebensmittel eingekauft oder Zeitung gelesen? Viel zu oft bleiben die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse im Alltag auf der Strecke. Sei es durch die Arbeit, Kinder, Haustiere, den Haushalt oder familiäre Verpflichtungen. Doch es ist so wichtig öfter mal den Stecker zu ziehen und Me Time, also kleine Auszeiten nur für sich Wirklichkeit werden zu lassen. Auch ich musste erst einmal lernen, Me Time für mich in Anspruch zu nehmen und sie dann auch in vollen Zügen zu genießen. Nur wie lässt sich das umsetzen? Und was kann man denn an so einem Me Time Tag machen? Meine Tipps helfen auch Dir mehr Me Time und damit mehr Zufriedenheit in dein Leben zu bringen. Lass es zu und gönne Dir regelmäßige Auszeiten. Wenn ein ganzer Tag nicht möglich ist, probiere es mit einem halben Tag oder zumindest einem Nachmittag oder Abend nur für Dich. In meinem Beitrag findest Du auch eine Checkliste mit den 10 wichtigsten Tipps für deine Me Time.

 Me Time mein Vorsatz zum neuen Jahr  

Eine neue Ausstellung die mich interessiert, gastiert aktuell in Köln. Ein halbes Jahr läuft sie und ich denke – „da habe ich ja noch ewig Zeit“. Und ehe ich mich versehe, sind die sechs Monate um und das letzte Wochenende der Ausstellung naht. Mein Gott wo ist die Zeit geblieben – sie ist doch gerade erst gestartet, denke ich so bei mir.   Jetzt noch schnell ein Zeitfenster-Ticket buchen und dann nichts wie hin ins Museum. So ist es mir bisher immer wieder ergangen. Und dass obwohl ich in zwanzig Minuten mit der Bahn in der Stadt und direkt am Museum bin. Ich  habe es einfach nicht geschafft in die Ausstellung zu gehen. Traurig, aber wahr. Geht es dir auch so? Es ist immer wieder etwas anderes, was davon abhält sich die Zeit für den Besuch im Museum zu nehmen oder etwas anderes fernab vom Alltag zu tun. Zum Ende des Jahres gibt es dann ja immer die berüchtigten Vorsätze zum neuen Jahr. Erfahrungsgemäß und auch statistisch belegt ist dabei, dass gute Vorsätze meistens schon im ersten Monat des frischen Jahres verpuffen. So sollte es bei mir dieses Mal nicht sein. Ich habe mir nur eine Sache vorgenommen: Ab Januar gibt es einmal im Monat einen Tag nur für mich. Me Time heißt das neudeutsch.

 

Me Time ist machbar – wer es will findet Wege die Auszeit für sich zu realisieren. Also keine Ausreden mehr und einfach machen. Meine Tipps helfen dir dabei.   

Es ist nie zu spät sich mal etwas zu gönnen. Denn das Leben findet jetzt statt.

Es ist nie zu spät sich mal etwas zu gönnen. Denn das Leben findet jetzt statt.

Vorfreude auf schöne Dinge

Sport trage ich mir in meinen Kalender ein und versuche soweit es geht mich an die Termine zu halten. Aber das ist jetzt auch nicht unbedingt das, was ich mit Me Time meine. Denn regelmäßige Bewegung gehört für mich einfach dazu. Ebenso wie meine täglichen Gassi-Runden mit meinem heiß geliebten Hund. Nein, es muss schon etwas ganz Besonderes sein, was ich an so einem Tag machen möchte. Zuerst habe ich angefangen einen monatlichen Me Time Tag in meinen Kalender einzutragen. Erst habe ich versucht ihn immer ungefähr im gleichen Zeitfenster des Monats einzuplanen. Dann ging es an die Planung der ersten Me Time Tage. Tipps, was ich da so machen könnte, brauchte ich nicht. Denn ich habe selbst für mich festgestellt, dass es so viele schöne Dinge gibt, die ich an solch einem Tag machen möchte. Und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Doch ich kann sagen, dass die Umsetzung noch viel toller ist. Im Januar und Februar war das Wetter jetzt nicht ganz so doll, so dass ich nicht den ganzen Tag draußen unterwegs sein wollte. Es war trocken und so habe ich eine ausgiebigen Waldspaziergang mit meinem Hund unternommen. Den Wald im Winter zu erleben mit all seiner Ruhe und der Natur, die im Winterschlaf steckt, hat mir sehr viel Kraft und Energie gegeben. Es ist also schon was dran am Waldbaden. Im Brustzentrum wurde mir damals ebenfalls Waldbaden empfohlen, da es Stress abbaut.

Den Wald im Winterschlaf zu erleben war ein ganz neues Erlebnis für mich.

Den Wald im Winterschlaf zu erleben war ein ganz neues Erlebnis für mich.

Sich selbst und die Jahreszeiten neu erleben

Ich bin normalerweise nicht so der Winterfan. Ich liebe einfach Wärme, Sonne und angenehme Temperaturen. Doch an meinen winterlichen  Me Time Tagen habe ich diese Jahreszeit auf einmal ganz anders wahrgenommen und neu kennengelernt. Was mir besonders gut gefallen hat ist die Ruhe, Langsamkeit und Entschleunigung in der Natur. Ich bin am Me Time Tag ohne Wecker wach geworden und habe den Tag mit einer kleinen Sporteinheit begonnen. Dann ging es auf eine Gassirunde. Danach gab es ein leckeres Frühstück. Ich habe mir bewusst etwas Schönes zum Frühstück gemacht, was ich sonst in der Woche nicht esse. Es sollte ja etwas Besonderes sein. Und dann ging es raus in den Wald oder aufs Feld zum ausgiebigen Spaziergang mit meinem Hund. Das war auch im Lockdown möglich. Auch kostete das kein Geld und hat trotzdem enorm zur Entspannung beigetragen. Da ich die Tage nur mit mir verbracht habe, gab es genug Zeit, Ruhe und Muße auch mal auf meine inneren Signale zu hören. Eine wunderbare Erfahrung einfach mal mit sich selbst allein zu sein. Davor solltest Du keine Angst haben. Im Winter habe ich an meinen Me Time Tagen öfter etwas Schönes gelesen, einen heißen Tee getrunken und eine Gesichtsmaske aufgetragen. Ein anders Mal bin ich in die Sauna gegangen. Es waren also immer wieder andere Aktionen, die ich gemacht habe.

Dick und warm eingepackt bin ich in der kalten Jahreszeit an meinen Me Time Tagen gerne länger mit meinem Hund unterwegs.

Dick und warm eingepackt bin ich in der kalten Jahreszeit an meinen Me Time Tagen gerne länger mit meinem Hund unterwegs.

Me Time Tipps: Museum, Beauty und sich treiben lassen      

Mittlerweile schaffe ich es auch Ausstellungen nicht erst auf den letzten Drücker zu besuchen. So war ich zum Beispiel in einer wunderbaren Pop Art Ausstellung in Köln oder in einer Ausstellung über elektronische Musik in Düsseldorf. Für die kommenden Monate habe ich weitere Ausstellungen geplant, die teils auch mal etwas weiter weg sind. Einmal habe ich mir eine Kosmetikbehandlung gegönnt. Ein anderes Mal war ich alleine bei meinem Lieblingsjapaner und habe Sushi gegessen. Klingt jetzt alles banal, aber es sind alles Dinge, die ich sonst im Alltag immer auf die lange Bank geschoben hätte. In den Sommermonaten werde ich öfter mal mit dem Rad ins Freibad fahren, dort meine Bahnen ziehen und mich treiben lassen. Einfach mal wieder wie früher in der Schule fühlen, als der Besuch im Freibad noch fest zum Leben dazugehörte. Insgesamt versuche ich Abwechslung in meine Me Time Tage zu bringen. Mal geht es sportlich zu, mal gibt es Kultur, mal einen Stadtbummel oder einfach Ruhe oder ein Besuch im Kino – alleine versteht sich.

Kultur Me Time in der Andy Warhol Ausstellung im Kölner Museum Ludwig. Auch in Corona Zeiten machbar.

Kultur Me Time in der Andy Warhol Ausstellung im Kölner Museum Ludwig. Auch in Corona Zeiten machbar.

Gut geplant wird Me Time fester Bestandteil im Leben

„Du hast gut reden, denn du bist ja selbständig und hast keine Kinder.“ So etwas habe ich schon öfter gehört, wenn ich von meinen Me Time Tagen berichtet habe. Und ja, ich habe das goldene Glück meine Arbeitszeit selbst bestimmen zu können. Und  ja, ich habe keine Kinder, dafür einen Hund. Auch der muss versorgt werden, wenn ich unterwegs bin. Hier kann ich nur sagen, dass alles mit guter Planung zusammenhängt. Wenn ein ganzer Tag als Auszeit für Dich selbst nicht machbar ist, dann starte einfach mit eine Nachmittag oder einem Abend. Es muss ja nicht direkt etwas Spektakuläres  sein. Einfach mal den Stecker ziehen, Ruhe und sich etwas Guten tun ist schon die halbe Miete. Es muss auch nichts kosten. Bewegung in der Natur gibt es zum Beispiel zu jeder Jahreszeit und auch trotz Lockdown für jeden. Wichtig ist mir dabei,  Handy und Social Media an meinen Me Time Tagen auch eine Auszeit zu geben. Allein das tut der Seele und dem Wohlbefinden unglaublich gut. Probiere es einfach mal aus. Ich tanke so viel Kraft und Energie an solchen Auszeiten und fühle mich seitdem entspannter und auch kreativer. Es ist etwas ganz Besonderes und tut auch Dir sehr gut – probiere es einfach mal aus.

Die 10 wichtigsten Tipps rund um deine Me Time 

  1. Gute Planung ist das A und O deiner Me Time.
  2. Verschiebe das Vorhaben mehr Zeit für dich zu haben nicht auf irgendwann.
  3. Überlege wie Du Me Time in deinen monatlichen Alltag einbauen kannst.
  4. Me Time kann ein ganzer Tag, ein halber oder auch lediglich ein paar Stunden sein.
  5. Was möchtest Du in deiner Auszeit machen? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich in meiner Me Time Zeit bewusst Dinge tue, die ich im Alltag nicht so oft realisiere.
  6. Me Time muss nichts kosten und lässt sich auch im Lockdown oder bei schlechtem Wetter realisieren.
  7. Me Time heißt Zeit für Dich – also verbringe deine Auszeit nur mit Dir und zum Beispiel deinem Haustier. Denn es geht hier darum auch mal Zeit mit sich selbst zu verbringen und mit sich auseinanderzusetzen.
  8. Es muss auch nicht immer eine Mega-Aktivität dazugehören. Ab und zu bewusst ein paar Gänge herunter zuschalten tut deiner Seele und dem Körper so gut.
  9. Hab keine Angst vor der Zeit mir dir selbst. Es ist vielleicht am Anfang ungewohnt, aber es ist eine enorme Bereicherung. Allerdings ist es auch ein Lernprozess, denn oft ist es ungewohnt nur mit sich zu sein.
  10. Du hast es Dir verdient: Hab kein schlechtes Gewissen, wenn du dir auch mal Zeit für dich nimmst und gönnst.
Keine Ausreden - mit Planung schaffst auch Du es künftig Me Time Auszeiten zu erleben.

Keine Ausreden – mit Planung schaffst auch Du es künftig Me Time Auszeiten zu erleben.

Ich freue mich, wenn Dir meine Tipps und Ideen sowie meine Erfahrungen mit Me Time gefallen haben. Ich hoffe ich konnte dich inspirieren und Mut machen auch öfter eine Me Time wahr werden zu lassen. Wunderbare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

 

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Nun freue ich mich und sage DANKE für deinen Kommentar hier zu meinem Me Time Tipps und Erfahrungen.

 

 

 

 

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3 Kommentare

  1. Kirsten
    Autor
    31. Mai 2022 / 15:51

    Liebe Leserin, lieber Leser, ich freue mich sehr, wenn Du mir hier einen Kommentar hinterlässt. Wunderbare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

  2. TRAUDEL
    23. Januar 2024 / 17:19

    Danke für deine tollen Anregungen und Ideen.Ich werde jetzt auch versuchen(nein ich will!!!) mehr „Me Time“ in meinen Alltag integrieren,das ist mir einfach wichtig.Bis vor Kurzem war ich jede Nacht zwischen 2 und 4 Uhr wach und habe dann Tagebuch geschrieben,doch das werde ich mir abgewöhnen,denn die Nacht ist schließlich zum Regenerieren da!!!
    Danke für deine mutmachenden Zeilen!

    • Kirsten
      Autor
      31. Januar 2024 / 19:52

      Hallo liebe Traudel, wie schön, dass Dir meine Zeilen helfen und guttun. Ich hatte heute auch eine kleine Me-Time und habe mir eine Kosmetik-Behandlung gegönnt. Das mache ich im Winter immer mal ganz gerne. Kleine Auszeiten sind einfach nur gut für uns und unsere Seelen. Tagebuch kannst Du doch auch wunderbar am Abend schreiben, dann ist die Nacht zum Schlafen da. Ich habe mir auch vorgenommen, mal wieder öfter etwas aufzuschreiben. Auf ganz bald wieder hier auf meiner Herzwiese. Wunderbare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.

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