
Alkohol – meine Erfolgs-Tipps zum charmanten Verzicht Foto maschinell erstellt mit Adobe Firefly
Wie schaffst Du es charmant nein zu sagen, wenn es um Alkohol geht? Und wie kann es gelingen auf Alkohol zu verzichten, ohne das Gefühl zu haben etwas zu vermissen? Hat Alkohol Vorteile? Für manche Menschen mag das gelegentlich zutreffen. Doch insgesamt überwiegen die positiven Effekte deutlich, wenn Alkohol möglichst selten oder gar nicht konsumiert wird. Ich trinke seit Jahren so gut wie keinen Alkohol mehr. An einer Hand kann ich abzählen, wieviel Gläser es im vergangenen Jahr waren. Vier kleine Gläser Sekt und ein Limoncello Sprizz. Und da es so wenig in zwölf Monaten war, weiß ich noch genau zu welchem Anlass ich den Alkohol sehr bewusst getrunken habe. Und soll ich dir was sagen: ich vermisse Alkohol in keiner einzigen Sekunde meines Lebens. Im Gegenteil: ich weiß, dass es mir und meinem Körper unendlich guttut das Zellgift einfach weglassen.
„Alkohol ist eine Volksdroge, die gerne verharmlost wird.“
Alkoholkonsum in Europa – Deutschland ist ganz vorne mit dabei
Europa und insbesondere Deutschland zählen zu den Regionen mit einem besonders hohen Alkoholkonsum. Den meisten Menschen ist bewusst, dass Alkohol nicht nur die Leber belastet. Tatsächlich wirkt Alkohol bereits in kleinen Mengen als Zellgift und beeinflusst den gesamten Organismus. Ein Verzicht kann sich positiv auf Schlaf, Konzentration, Immunsystem und allgemeines Wohlbefinden auswirken. Mittlerweile ist klar, dass Alkohol an über 200!!! Krankheiten beteiligt ist. Von der Magenschleimhautentzündung, über die Beeinflussung der Blutfette und Harnsäurewerte im Blut, bis hin zu Übergewicht, Depressionen oder auch Krebs. Umso wichtiger ist es, den eigenen Alkoholkonsum souverän und selbstbewusst zu gestalten – auch im sozialen Umfeld.

Hier ein Glas Wein zum Essen, da ein Gläschen zum Entspannen: das summiert sich und tut dem Körper nicht gut. Foto maschinell erstellt mit Adobe Firefly
Alkohol war mir noch nie besonders wichtig
Ich habe noch nie sonderlich viel Alkohol in meinem Leben getrunken. Weder als junge Frau noch jetzt in und nach den Wechseljahren. Lustig und fröhlich bin ich trotzdem. Dazu brauche ich keinen Alkohol. Als meine Brustkrebs-Diagnose vor vielen Jahren kam und damit eine jahrelange Antihormontherapie, war das Thema Alkohol für mich quasi erledigt. Bei einem Geschäftsessen habe ich damals ein Glas Wein getrunken – mein letztes seit zig Jahren. Die Folge war ein unangenehmer Schweißausbruch, den ich insbesondere in der beruflichen Situation absolut nicht gebrauchen konnte. Kurzerhand habe ich von da an Wein und Co weggelassen. Und eine solch Schwitz-Attacke hatte ich nicht mehr. By the way: ich habe nicht nur wegen meines Brustkrebses darauf verzichtet, ich mache das ja ganz bewusst nach wie vor, auch wenn ich nicht mehr in der Antihormontherapie bin. Meine Tipps zu Alkohol und Brustkrebs findest Du hier.

Bei Sekt wird oft vergessen, dass auch er Alkohol enthält. Ist ja so schön prickelnd mit der Kohlensäure. Foto maschinell erstellt mit Adobe Firefly
Erfolgs-Tipps charmant auf Alkohol zu verzichten und abzulehnen
Viele Menschen wünschen sich bewusster zu trinken oder ganz auf Alkohol zu verzichten. Dann stellt sich oft die Frage: Wie gelingt das vor allem in Gesellschaft, ohne sich erklären oder rechtfertigen zu müssen? Ob Sektempfang, Geschäftsessen oder private Feier: Viele Situationen scheinen auf den ersten Blick untrennbar mit Alkohol verbunden. Doch es gibt einfache und charmante Möglichkeiten, darauf zu verzichten. Bei Empfängen bieten Restaurants und Caterer inzwischen häufig alkoholfreien Sekt oder ähnliche Alternativen an. Alternativ funktioniert auch ein Glas Saft oder Wasser – wer ganz selbstverständlich damit anstößt, fällt kaum auf. So mache ich das beispielsweise auch. Beim Essen muss es ebenfalls kein Aperitif sein. Ein alkoholfreies Getränk kann direkt bestellt werden. Sind bereits Weingläser eingedeckt, darf man problemlos darum bitten, diese abzuräumen. Das verhindert nicht nur Nachfragen, sondern auch automatisches Nachschenken. Wer sich ohne Glas am Platz unwohl fühlt oder Diskussionen vermeiden möchte, kann auf alkoholfreies Bier, Wein oder Cocktails zurückgreifen. Auch hier gilt: Je selbstverständlicher der Verzicht kommuniziert wird, desto seltener wird er hinterfragt.
„Bei keiner anderen Droge – außer Alkohol – muss man sich rechtfertigen, wenn man bewusst darauf verzichtet.“
Mehr Infos über meine Arbeit gibt es auf meiner Business-Seite metternich24 . Ich arbeite als Expertin, Journalistin, Speakerin, Coachin und Rezept-Entwicklerin. Meine Themenbereiche sind Ernährung, Frauengesundheit, Diabetes, Gesundheit allgemein, Rezept-Entwicklung und Beauty. Ich freue mich über Interesse und eine Kontaktanfrage.

Es geht auch ohne Alkohol. Das spart Kalorien, das Zellgift gelangt nicht in den Körper und es tut einfach nur gut. Alkohol-Tipps-Verzicht – so einfach geht’s.
Meine Erfolgs-Tipps zum Verzicht auf Alkohol geben Sicherheit
Sprüche wie „Trink doch einen mit“ kennt fast jeder. Klare, selbst festgelegte Regeln helfen dabei, gelassen zu bleiben. Ich kommuniziere beispielsweise ganz offen und proaktiv, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt, dass ich auf Alkohol verzichte. Wer das nicht akzeptiert, ist selbst schuld. Ich mache mir da keinen Kopf und bleibe bei meiner Devise. Wer das nicht akzeptiert, hat wohl selbst ein Problem. Eine Möglichkeit wäre es, unter der Woche komplett auf Alkohol zu verzichten und sich am Wochenende bewusst zu begrenzen – zum Beispiel auf ein oder zwei Gläser. Aussagen wie „Ich trinke unter der Woche grundsätzlich keinen Alkohol“ sind klar, nachvollziehbar und lassen wenig Raum für Diskussionen. Nicht selten animieren Menschen, die regelmäßig trinken, andere zum Mitmachen. Ein bewusster Verzicht kann dabei auch ein Spiegel sein und zum Nachdenken anregen – sowohl bei einem selbst als auch beim Umfeld.

Glaub mir: es ist gar nicht so schwer bewusst und charmant auf Alkohol zu verzichten. Meine über Jahre hinweg praktizierten Erfolgs-Tipps helfen dir dabei.
Meine fünf charmanten Argumente, um auf Alkohol zu verzichten
Manchmal hilft eine einfache Erklärung. Diese fünf Aussagen sind alltagstauglich, ehrlich und werden meist problemlos akzeptiert:
- „Ich habe ein Medikament genommen, das sich nicht mit Alkohol verträgt.“
- „Wenn ich Alkohol trinke, schlafe ich schlecht.“
- „Ich verzichte bewusst, weil ich mich ohne Alkohol einfach fitter fühle.“
- „Ich bin mit dem Auto hier und fahre später noch.“
- „Ich habe morgen einen wichtigen Termin und möchte ausgeruht sein.“
„Jedes Milligramm Alkohol ist ein Zellgift, was der Körper so schnell wie möglich wieder loswerden möchte.“

Alkohol-Tipps-Verzicht: Hier ein Aperol Sprizz, da ein Limoncello Sprizz – Cocktails schmecken süß und lecker und da wird der viele Alkohol darin häufig vergessen und unterschätzt. Foto maschinell erstellt mit Adobe Firefly
Alkohol Verzicht darf sich gut anfühlen
Je häufiger der bewusste Umgang mit Alkohol geübt wird, desto leichter fällt das auf Dauer. Ich spreche da auch Erfahrung. Es ist vollkommen in Ordnung, keinen Alkohol zu trinken – unabhängig von Anlass oder Gesellschaft. Körper und Seele profitieren davon, und auch der Geldbeutel wird geschont, denn alkoholische Getränke sind oft deutlich teurer als alkoholfreie Alternativen. Ein gelungener Abend, eine Feier oder ein besonderes Ereignis bleibt genauso schön, auch ohne Alkohol. Darauf darf man stolz sein. Ich bin es auch. Und es schmälert nicht den Mensch an sich oder die Situation, wenn Du dich bewusst gegen Alkohol entscheidest. Denn wir alle haben nur ein Leben.
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Ich freue mich, wenn Dir mein Beitrag zum Thema Alkohol – meine Erfolgs-Tipps zum charmanten Verzicht gefällt und weitergeholfen hat. Deshalb sage ich vorab schon einmal DANKE für deinen Kommentar hier.

Kleine Anekdote zum Foto: Da wir weder Weißwein noch Rotwein offen haben, habe ich die Flüssigkeit in den Gläsern mit Lebensmittelfarbe und Essig gefärbt.
Wunderbare Grüße von Kirsten von der Herzwiese.